Zeitmanagement

Zeitmanagement für Selbstständige

Selbstständige arbeiten selbst und ständig – diese alte Weisheit ist leider immer noch in den meisten Fällen Realität.

Von einer üblichen Arbeitswoche mit 40 Stunden sind die meisten Selbstständigen weit entfernt, auch Wochenenden und Feiertage werden zu Arbeitstagen.

Damit der Spaß an der Selbstständigkeit aber erhalten bleibt, ist ein Zuviel an Arbeit unbedingt zu vermeiden.

Möglich ist das unter anderem unter Berücksichtigung der folgenden Tipps.

Zeit durch Aufräumen einsparen

Was absurd klingt, ist es gar nicht:

Aufräumen schafft Zeit.

Wer einen ordentlichen Schreibtisch hat, braucht keine Zeit für die Suche nach Unterlagen aufzuwenden.

Gerade das ist es, was vielen Selbstständigen den letzten Nerv raubt.

Das gilt allerdings nicht nur für den Schreibtisch an sich, sondern auch für den Computer.

Lassen Sie sich ein vernünftiges und übersichtliches Ablagesystem einfallen, bei dem Sie die Dateien leicht finden.

Zu viele Unterordner sind auf Dauer unpraktisch, von Überblick kann da kaum noch die Rede sein.

Wenn Sie häufig mit Bilddateien arbeiten, kann die Investition in eine Software sinnvoll sein, die bei der Organisation der einzelnen Dateien hilft.

 

Zeitmanagement über Listen

Das Zeitmanagement wird gestützt durch genaue Formulierungen von Aufgaben.

Wer genau weiß, was an dem jeweiligen Tag zu erledigen ist, arbeitet zielgerichteter, genauer und zügiger.

To-do-Listen können hilfreich sein.

Wichtig ist, dass diese Listen gut ausformuliert sind. Einfache Stichwörter reichen nicht, es sollten bestimmte Informationen zu den einzelnen Aufgaben mit erfasst werden.

Dazu gehört zum Beispiel Fristen, Endabgabetermine oder Daten für Zwischenberichte festzuhalten.

Geben Sie den einzelnen Punkten zudem eine Priorität – es hilft nicht, wenn der am dringendsten zu erledigende Auftrag zuletzt auf der Liste erfasst wird und so untergeht.

Vergessen Sie nicht, Zuständigkeiten anzugeben. Wenn Sie eine Aufgabe nicht selbst übernehmen, sondern diese an einen Mitarbeiter delegieren, sollte der Verantwortliche genannt werden.

Sie behalten den Überblick und Ihr Zeitmanagement damit besser im Griff.

Komplettieren Sie Ihre Listen dadurch, dass Sie die für die einzelnen Aufgaben benötigte Zeit notieren.

Damit lässt sich der zeitliche Rahmen beim nächsten Mal besser einschätzen und Sie können die Zeit genauer planen.

Zeitersparnis durch Outsourcing

Ihnen wächst die Arbeit über den Kopf?

Dann sollten Sie darüber nachdenken, Mitarbeiter einzustellen oder sich zumindest an einen freien Mitarbeiter zu wenden.

Bei Auftragsspitzen kann dieser eingesetzt werden. Geht die Zahl der Aufträge zurück, sind keine Kündigungsfristen einzuhalten und es entstehen Ihnen keine weiteren Kosten.

Überladen Sie sich nicht mit Arbeit und lernen Sie „Nein“ zu sagen.

Denn nicht jeder angenommene Auftrag ist wirklich lukrativ.

Übersteigt er Ihr vorhandenes Fachwissen, müssen Sie viel Zeit in Recherchen investieren.

Auch in dem Falle ist es besser, sich um einen externen Mitarbeiter zu bemühen, der bei der Bearbeitung eines Projektes mitwirkt oder es gänzlich übernimmt.

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