Mitarbeiter in Minijob einstellen

Mitarbeiter in Minijob einstellen

Für Sie als Selbstständiger kann die Einstellung eines Minijobbers enorme Vorteile mit sich bringen.

Vielleicht benötigen Sie noch nicht die Hilfe eines Angestellten, der in Vollzeit bei Ihnen tätig ist.

Einen freien Mitarbeiter wollen Sie aber auch nicht beschäftigen, weil Sie diesem gegenüber nicht weisungsbefugt sind, das heißt, Sie möchten vielleicht, dass der neue Mitarbeiter seinen Job in Ihrem Unternehmen ausführt, können dem Freien das aber nicht vorschreiben.

 

Die Vorteile, die sich mit der Einstellung eines Minijobbers ergeben, sind im Einzelnen:

    • Geringere Verwaltungsarbeit, außerdem werden alle Formalitäten über die Minijobzentrale erledigt.
    • Für die Sozialversicherung gelten Pauschalen, die Beiträge sind gering.
    • Die Lohnsteuer wird pauschal abgeführt.
    • Es können die Umlagen U1 und U2 in Anspruch genommen werden, die vor finanziellen Belastungen bei Ausfall des Minijobbers schützen.
    • Der Minijobber bekommt pro Monat 400 Euro brutto wie netto.

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  • Es besteht Weisungsbefugnis gegenüber dem Minijobber.
  • Möglich ist auch die kurzfristige Beschäftigung.

Die kurzfristige Beschäftigung, bei der die Grenze von 400 Euro nicht gilt, kann eine gute Alternative zur Vollzeitanstellung eines Arbeitnehmers sein.

Denn wenn sich Spitzenzeiten ergeben, weil die Auftragslage so gut ist, kann mit Hilfe eines kurzfristig Beschäftigten die Flut an Arbeit bewältigt werden.

Voraussetzung ist, dass der Job von Vornherein auf nicht mehr als 50 Arbeitstage im Jahr angelegt ist.

Minijobber für zwei Monate einstellen

Möglich ist auch die Begrenzung auf zwei Monate.
Allerdings ergeben sich hier einige Punkte, die bei einem Arbeitslosen beachtet werden müssen.

Dieser gilt immer als berufstätig, wenn er einen Job annimmt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Vorteile eines Minijobs ist es aber, dass der Job eben nicht als berufsmäßig gilt.

Der Arbeitslose darf daher keine kurzfristige Beschäftigung ausüben, sondern nur in einem klassischen Minijob eingestellt werden.

 

Unterschied zwischen Minijob und Festanstellung

Arbeitsrechtlich gesehen ergeben sich keine Unterschiede zwischen einem Minijob und einer festen Anstellung.

Der Beschäftigte hat das Recht, die Vorteile in Bezug auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder im Falle des Mutterschutzes sowie eines Beschäftigungsverbots aus gesundheitlichen Gründen in Anspruch zu nehmen.

Auf der anderen Seite sind Sie als Unternehmer berechtigt, Weisungen zu erteilen bezüglich des Ortes, an dem die Arbeit zu verrichten ist und der Zeit, die für die Erfüllung einer Leistung vorgesehen ist.

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