Gewerbebetrieb

Gewerbebetrieb und Steuer

Die Gewinne aus einem Gewerbebetrieb müssen bei der Steuererklärung angegeben werden.

Allerdings kann der Gewerbetreibende ähnliche Vorteile nutzen, wie ein Freiberufler, sofern er nicht im Handelsregister eingetragen ist und einen jährlichen Umsatz von 500.000 Euro und einen Gewinn von 50.000 Euro nicht überschreitet.

Für Kleinunternehmer gilt die Pflicht zur doppelten Buchführung nicht, sie können ihren Gewinn ganz einfach mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung aufzeichnen.

Hierbei muss das Zu- und Abflussprinzip beachtet werden, das besagt, dass Ausgaben oder Einnahmen immer zu dem Zeitpunkt als kontorelevant zu sehen sind, wenn sie tatsächlich auf selbigem erschienen sind.

Die Ausgabe, die im Dezember zwar gemacht, im Januar aber erst gebucht wurde, zählt für den Januar.
Das gilt auch für Einnahmen.

Wurde ein Auftrag im Dezember abgeschlossen, im Januar aber erst vom Kunden bezahlt, so gilt der Januar als Monat, in dem die Einnahme zu versteuern ist.

 

Doppelte Buchführung mit Software ausführen

Für diejenigen, die die doppelte Buchführung anwenden müssen, sei eine entsprechende Software empfohlen, mit deren Hilfe die korrekte Buchführung auch für Laien durchschaubar wird.

Für Kleinunternehmer gilt die Pflicht zur Bilanzierung nicht, alle anderen müssen in der jährlichen Bilanz Aktiva und Passiva gegenüber stellen.

Auch einen Gewinn- und Verlustrechnung muss in de Fall erstellt werden.

Die Gewerbsteuer

Unternehmen wird gesetzlich vorgeschrieben, dass sie eine Gewerbesteuererklärung abgeben müssen.
Das gilt immer dann, wenn ihr Gewerbeertrag die Freisumme von 24.500 Euro übersteigt, wenn es sich um eine Kapitalgesellschaft handelt oder wenn ein Verein im Erhebungszeitraum mehr als 3900 Euro einnimmt.

Wird die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch genommen, so wird der Gewerbetreibende umsatzsteuerpflichtig.

Für sie gilt, dass sie die Umsatzsteuer abführen müssen, wenn die Rechnungslegung erfolgt ist und nicht, wenn der Geldbetrag tatsächlich eingegangen ist.

Das ist bei Freiberuflern anders, hier gilt die Ist-Besteuerung.

Doch auch ein Gewerbetreibender kann eine solche beim Finanzamt beantragen.

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