Gewerbeanmeldung als Handwerker

Gewerbeanmeldung für Handwerker

Im Vergleich zur Anmeldung in anderen Gewerbezweigen, läuft die Anmeldung für Handwerker doch etwas anders ab.

Es gibt allerdings auch Berufe, die von vornherein keine Zweifel zulassen und die als gewerblich gemeldet werden müssen.

Für selbstständig tätige Handwerker reicht die Beantragung des einfachen Gewerbescheins nämlich nicht aus.

Soll ein Handwerksbetrieb angemeldet werden, so muss vorab die Eintragung in die so genannte Handwerkerrolle vorgenommen worden sein.

Es wird zudem eine Handwerkskarte benötigt, erst dann kann die Aufnahme in das Gewerberegister durchgeführt werden.

Nun braucht es aber immer noch eine Genehmigung, wenn das Handwerk tatsächlich ausgeübt werden soll, auch wenn die Gewerbeanmeldung erfolgreich war.

Der erste Weg führt also zur Handwerkskammer, wenn ein selbstständiger Handwerksbetrieb ins Leben gerufen werden soll.

Dabei muss die Handwerkskammer gewählt werden, die für den künftigen Sitz des Unternehmens zuständig ist.

Hier muss nun der Meisterbrief vorgelegt werden. Im darauf folgenden Schritt wird die Handwerkskarte ausgefüllt.

Damit ist der erste Schritt zur Gewerbeanmeldung getan. Geht es um die Anmeldung eines so genannten handwerksähnlichen Berufs, so muss kein Meisterbrief vorhanden sein.

Die Eintragung in die Handwerksrolle ist aber dennoch unabdingbar.

Nun geht es um die eigentliche Gewerbeanmeldung

Dafür muss die Handwerkskarte mit zum Gewerbeamt genommen und dort vorgelegt werden.

Die Eintragung in das Gewerberegister kann nun erfolgen. Nun übernimmt das Gewerbeamt die Information der anderen zuständigen Stellen, der Handwerker selbst muss sich nicht zum Beispiel beim Finanzamt melden.

Benachrichtigt werden neben dem Finanzamt auch die Berufsgenossenschaft und das Statistische Landesamt.

Nun liegt die Gewerbeanmeldung vor, das reicht aber immer noch nicht aus, um selbstständig als Handwerker zur Tat zu schreiten. Es muss noch eine Genehmigung der Unteren Bauaufsichtsbehörde eingeholt werden.

Handwerker und Berufsgenossenschaft

Es kann auch sein, dass der Handwerker sich besser selbst bei der Berufsgenossenschaft meldet, auch wenn das Gewerbeamt die Information über den geplanten Start in die Selbstständigkeit des Handwerkers bereits weitergegeben hat.

Mit der Berufsgenossenschaft kann der Handwerker selbst klären, ob er pflichtversichert ist oder ob er sich freiwillig versichern lassen kann.

Für die Mitarbeiter des Betriebes gilt das allerdings nicht. Sie haben keine Wahl und müssen in der Berufsgenossenschaft versichert werden.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich als Handwerker selbstständig zu machen, bekommt all die nötigen Informationen auch direkt von der Handwerkskammer. Unterschieden werden muss auch in die Unternehmen, bei denen eine Pflicht zum Vorhandensein des Meisterbriefs besteht und bei welchen das nicht der Fall ist.

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