IT-Sicherheit

Datenschutz und IT-Sicherheit für Selbstständige

Immer mehr Aufgaben im Alltag eines Selbstständigen können mit dem PC oder dem Tablet erledigt werden.

So lässt sich nicht nur Zeit sparen, die Arbeit mit dem Computer sorgt bei guter Organisation auch für mehr Übersicht und Effektivität.

Dabei ist im Normalfall nicht nur die eigene IT miteinander vernetzt sondern auch ans allgegenwärtige Internet angebunden – und sei es nur durch den DSL-Router der vom Internetprovider zum Anschluss hinzugegeben wurde.

Durch die Nutzung von Computertechnik ergeben sich aber nicht nur Vorteile sondern auch Probleme mit dem Datenschutz und der IT-Sicherheit.

Ihre Daten sichern Ihnen häufig Ihre Existenz

Gespeicherte Daten können durch Abstürze und Defekte verloren gehen, Viren und Trojaner aus dem Netz oder von unachtsam genutzten Datenträgern können den PC infizieren und auch die praktischen Cloud-Dienste sind teilweise mit Vorsicht zu nutzen.

Der unachtsame Umgang mit dem Computer und vor allem auch mit dem Internet kann mit ein wenig Pech nicht nur für Datenverlust sorgen, sondern auch recht schnell die gesamte berufliche Existenz bedrohen.

Wenn sich Daten ihrer Kunden, Klienten oder Patienten plötzlich für jeden zugänglich im Internet befinden oder die Buchführung der letzten Monate von einem Virus gelöscht wurde ist es allerdings bereits zu spät – umso wichtiger ist es, sich um den Datenschutz und die Datensicherheit zu kümmern, bevor es zu spät ist.

So reicht es nicht, einen Virenscanner zu installieren, das Programm muss auch regelmäßig mit Updates versorgt werden um effektiv arbeiten zu können.

Von Gratis-Angeboten ist daher zumeist abzuraten, kostenpflichtige Scanner wie Norton Antivirus oder Kasperski Antivirus bieten eine deutlich höhere Update-Dichte und sinnvolle Zusatzfunktionen wie eine Verhaltenserkennung.

Regelmäßige Datensicherung ist Pflicht

Die oberste IT-Regel gilt auch für Selbstständige:

Regelmäßige Datensicherungen sind eine Pflicht für die berufliche Nutzung von Computern. Je nachdem wie wichtig aktuelle Datensätze für ihre Arbeit sind, sollte dieses entweder ein bis zweimal in der Woche oder sogar täglich stattfinden.

Externe Festplatten oder optische Medien wie Blu-ray-Discs oder DVDs eignen sich für kurzfristige Sicherungen, externe Festplatten und Streamingtapes für langfristige Backups.

Cloud-Dienste sollten dabei möglichst nicht genutzt werden – das Übertragen von Kundendaten auf ausländische Server ist in Deutschland verboten und viele Cloud-Dienste wie Dropbox nutzen Server in den USA.

Passwörter mit Bedacht wählen!

Wird für jeden Dienst das gleiche Passwort eingesetzt, muss einem Angreifer auch nur ein Passwort in die Hände fallen und alle ihre Daten und genutzten Dienste stehen ihm offen.

Passwörter sollten regelmäßig geändert werden, 8 bis 10 Zeichen (inklusive Sonderzeiten, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung) enthalten und nicht aus bekannten Begriffen bestehen.

Gelangt ein Hacker durch einen Angriff beispielsweise bei ihrem eMail-Anbieter in den Besitz von Passwortlisten, sollte er damit nach Möglichkeit nicht auch ihr Onlinebanking nutzen können.

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