Tipps für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch

Ein Schreibtisch sagt mehr über einen Menschen aus als man denkt. Es gibt diejenigen, die von vielen um ihren Ordnungssinn beneidet werden, die alles sofort und auf Anhieb finden, deren Stifte gespitzt und aufgereiht immer am gleichen Platz liegen, die griffbereit alle wichtigen Utensilien zur Hand haben. Und es gibt diejenigen, die im Chaos versinken und Woche für Woche mehr in Panik geraten, weil der Papierwust auf dem Schreibtisch unüberschaubar wird. Ordnung kann man sich aber antrainieren und mit ein paar Tricks schafft es im Prinzip jeder. Denn wer einen strukturierten Schreibtisch hat, kann auch wesentlich effizienter arbeiten, da die Energien nicht durch unnötige Dinge abgelenkt werden.

 

Vorteile eines geordneten Schreibtisches:

  • Man findet Dinge ohne großes Suchen
  • Die Konzentrationsfähigkeit und die Effizienz des Arbeitens können gesteigert werden, da Ablenkung fehlt
  • Falls es sich um einen beruflichen Arbeitsplatz handelt: Der Eindruck von Professionalität wird vermittelt
  • Versehentliches Wegwerfen von wichtigen Dokumente wird vermieden

 

Tabula Rasa und die Ordnung beginnt

Wer schon gar nicht mehr die Arbeitsfläche seines Schreibtisches zu Gesicht bekommt, der sollte damit beginnen, den Tisch einmal komplett abzuräumen. Man sollte dann die Gelegenheit gleich mit nutzen und sauber alles abzuwischen. Es ist ein befreiendes Gefühl, wirklich am Anfang mit der Ordnung beginnen zu können und verleiht eine Art von Freiheit. Eine gute Gelegenheit, auch Dinge wegzuwerfen, die kaputt sind oder einfach nicht gebraucht werden. Manchmal finden sich dabei Schätze wieder, die man schon lange gesucht hat. Ein leerer Tisch ist der beste Weg, um sich Gedanken darüber zu machen, wie die Arbeitsutensilien bestmöglich organisiert werden können, ohne dabei wieder alles zu überladen.

 

Dokumente sortieren

Wenn man nun den Schreibtisch leer hat, liegt jedoch noch eine ganze Menge an Dokumenten bereit, die sortiert werden müssen. Darum empfiehlt es sich, mit der Organisation der Papiere zu beginnen. Ein Tipp, wie man diese nach Kategorien stapeln könnte, ist folgender. Ein Stapel für:

  • Dokumente, die man immer griffbereit haben sollte.
  • Dokumente, die in der nächsten Zeit noch bearbeiten werden müssen.
  • Dokumente, für deren Verwendung noch Unsicherheit besteht.
  • Dokumente, die entsorgt werden können

Gerade die Papiere betreffend, die sich in der dritten Kategorie befinden, sollte man sich vornehmen, sie in einem regelmäßigen Abstand durchzuforsten, da sich sonst ganz schnell wieder eine große Menge an Dokumenten ansammelt, die das Chaos von Neuem beginnen lassen.

Wenn man schon am Sortieren ist, können auch gleich alle Stifte, Radiergummi, Spitzer und Zettelboxen gründlich unter die Lupe genommen werden.

 

Organisieren des Schreibtisches

Jetzt heißt es, die vorhandenen und aussortierten Dinge so auf dem Schreibtisch unterzubringen, dass die Ordnung auch in Zukunft gewahrt sein wird und das Arbeiten gleichzeitig effizienter gestaltet wird. Dabei sollte das Prinzip der Reichweite unbedingt zum Tragen kommen. Das bedeutet, dass alle Dinge, die man oft benutzt, in unmittelbarer Nähe sein sollten, alles andere kommt weiter weg. Übersichtliche Organizer und Boxen helfen dabei, Dokumente und Utensilien übersichtlich anzuordnen. Dabei sollte man auch unbedingt daran denken, Boxen und Ablagen zu beschriften, am besten mit großen Lettern.

 

Klare Linien

Es ist nicht nur wichtig, alles gut verstaut zu haben, sondern auch optisch Ordnung zu halten. Es hilft ungemein, wenn zum Beispiel der PC und die Tastatur nicht unnötig mit anderen Dingen umstellt ist und das Augenmerk vom eigentlichen Arbeiten abgelenkt wird. Der Arbeitsplatz sollte frei sein. Falls dies nicht möglich ist, da der Schreibtisch zu klein ist, kann man sich noch einen Rollcontainer oder ein Regal an den Tisch stellen, um Ablagefächer oder Boxen darauf abzustellen. Im Hinblick auf den PC sollte man darauf achten, dass die Sitzhaltung dabei ergonomisch ist. Ein Tipp dafür ist, dass die Nase ca auf der Höhe der Bildschirm Oberkante ist. Ansonsten sind Nackenverspannungen vorprogrammiert.

 

Und ein paar Kleinigkeiten zum Schluss

Unnötige Zettelwirtschaft lässt sich dadurch vermeiden, dass man nicht unzählige Post-its verklebt, sondern sich einen Kalender anlegt, in dem eine To-do Liste geführt wird. Auch ein Papierkorb direkt neben dem Schreibtisch ist von Vorteil, da nicht mehr benötigte Dinge gleich entsorgt werden können und nicht erst wieder ihren Platz auf dem Schreibtisch finden. Und besonders wichtig ist es, jeden Arbeitstag mit Aufräumen zu beenden.

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