Der Selbstständige hat keine Wahl: die Buchführung

Auch wenn sich das so mancher Selbstständige ein wenig anders vorstellt – die Buchführung ist Pflicht.

Wer als Kleinunternehmer gemeldet ist, muss zwar keine Bilanzierung vornehmen und auch keine detaillierte Gewinn- und Verlustrechnung vornehmen, eine formelle Buchführung muss er dennoch vornehmen.

Spätestens am Ende des Jahres, wenn die Steuererklärung anliegt, müssen die Einnahmen und die Ausgaben aufgeschlüsselt werden.

Sicher, hier kann der Kleinunternehmer auch vom pauschalen Abzug der Betriebsausgaben Gebrauch machen und erspart sich so den Nachweis einzelner Ausgabeposten.

Doch wer als Selbstständiger diese Regelung nicht nutzt, muss sich genauestens um die Buchführung kümmern.

Buchhaltungssoftware als Selbststständiger nutzen

Der Begriff der Buchführung selbst stammt noch aus einer Zeit, in der Kassen- und Kontenbücher geführt wurden und jede Geldbewegung mit der Hand aufgezeichnet werden musste.
Heute geschieht das natürlich ein wenig einfacher, indem eine Software genutzt wird.

Möglich ist es inzwischen sogar, die Buchführung mehr oder weniger auszulagern. Von bestimmten Firmen wird dann eine Software bereit gestellt und die eigenen Daten werden dort auf dem Server gespeichert. Praktisch ist, dass dabei auch gleich viele andere Funktionen genutzt werden können, wie zum Beispiel das Erstellen einer Tendenz von Einnahmen oder Ausgaben.

Wer selbst mit der Buchführung nicht klar kommt, sollte sich entweder rasch mit diesem Thema auseinandersetzen oder sich einen Mitarbeiter suchen, der sich damit auskennt.

Wichtig zu wissen ist, dass ein Selbstständiger rund alle drei Jahre für eine Überprüfung der Bücher durch das Finanzamt in Frage kommt. Schon aus diesem Grund ist es ratsam, generell auf eine exakte Buchführung zu achten. Natürlich ist diese Überprüfung nicht zwingend alle drei Jahre vorgesehen, wer aber Pech hat, ist tatsächlich ein einem Dreijahresrhythmus dabei.

Eine ordnungsgemäße Buchführung ist überdies Bedingung, wenn ein Kredit bei der Bank beantragt werden soll. Diese überprüft schließlich genau die Geschäftsvorgänge, anders kann sie auch nicht entscheiden, ob jemand eine ausreichende Bonität vorweisen kann oder nicht.

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