Betriebsaufgabe als Selbstständiger

Die Betriebsaufgabe des Selbstständigen

Ein offizielles Einkommen besteht ab dem Tag nach der Betriebsaufgabe Ihres Unternehmens nicht mehr.

Nun können Sie als ehemaliger Selbstständiger zur Agentur für Arbeit gehen und Arbeitslosengeld beantragen.

Das erhalten Sie aber nur, wenn Sie vorher freiwillig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. .

Ist das nicht der Fall, sind Sie automatisch ein Fall für die Sozialhilfe.

Nun steht der lange Weg des Bewerbungsschreibens an, was nicht immer angenehm sein dürfte, denn wer als Selbstständiger tätig war, bekommt meist nur schwer einen Job als Angestellter.

Die Qualifikation und das Alter bestimmen den Erfolg bei der Jobsuche

Die Qualifikationen, die Sie erworben haben, haben Ihnen vielleicht für Ihre Tätigkeit als Gewerbetreibender bzw. Selbstständiger genutzt, als Angestellter sieht das dann anders aus.

Hinzu kommt natürlich noch das Alter.

Wenn jemand zum Beispiel erst als Angestellter tätig war, nachdem er mit ungefähr 25 Jahren sein Studium abgeschlossen hat und sich als 35jähriger selbstständig gemacht hat, ist nach der Pleite des Unternehmens vielleicht 40 oder 45.

Doch die Unternehmen suchen nach wie vor Mitarbeiter, die am besten frisch von der Uni kommen, ungebunden sind und flexibel, bereit für Wochenend- und Nachtarbeit und dennoch das Fachwissen eines Profis mitbringen.

Das vereinbart sich natürlich nicht und Sie haben es nur umso schwerer, einen Job zu bekommen.

Mögliche Probleme mit der Bank nach der Betriebsaufgabe

Wer dann noch das Pech hat und von seiner Bank die Kündigung nahe gelegt bekommt, weil es ja nur Probleme mit Ihnen als Kunden gegeben hat – egal, ob Sie davor schon lange treuer Kunde (mit Guthaben!) waren oder nicht – kann mit weiteren Problemen rechnen.

Die Bank kann Ihnen nicht ohne Grund kündigen, aber sie kann es sehr wohl, wenn Sie zum Beispiel den gekündigten Dispokredit nicht begleichen.

Hier müssen Sie auf einen Schlag die nötige Summe parat haben. Doch wer pleite ist, hat meist keine 1000 Euro oder mehr um den Dispo auszulösen.

Ein Darlehen muss aufgenommen werden, was wiederum neue Schulden bedeutet. Möglich ist auch, dass die Bank dem Selbstständigen die Kreditkarte und die EC-Karte einzieht.

Können Sie Raten nicht bezahlen, folgt der negative Eintrag in der Schufa mit der Folge, dass Kreditkarten gesperrt und Kredite gekündigt werden.

Probleme ohne Ende, wie es scheint.

 

Seien Sie nicht gegen Beratung resistent!

Lassen Sie sich von Ihrem Berater bei der Agentur für Arbeit helfen, suchen Sie sich einen Finanzprofi und seien Sie bloß nicht resistent gegen Beratungen

– ansonsten stehen Sie am Ende ohne einen Cent in der Tasche und ohne Aussicht auf Besserung da.

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