Journalist

Beruf als freier Journalist

Der Beruf des Journalisten wird grundsätzlich als freiberufliche Tätigkeit anerkannt, ob es sich um einen Bildjournalisten, einen Redakteur oder einen Dokumentar handelt.

Der Beruf zählt zu den Katalogberufen.

Unterschieden werden muss bei dem Journalisten in die freiberufliche Tätigkeit und die freie Mitarbeit.

Ein freier Journalist kann seine Arbeit an verschiedene Redaktionen richten.

Selbst für unterschiedliche Medien kann er tätig werden.

Von freier Mitarbeit wird aber nur gesprochen, wenn die Beiträge regelmäßig an einen Auftraggeber geliefert werden sollen.

Darüber wird ein Vertrag geschlossen.

Hierbei kann es Probleme mit dem Status als Selbstständiger geben. Um diesen nicht zu gefährden, müssen auch bei einem Vertragsverhältnis einige Dinge eingehalten werden.

So darf der Journalist nicht weisungsgebunden sein und er darf nicht in das Redaktionsleben integriert sein.

Wer einen Vertrag hat, kann also zum Beispiel nicht an den regelmäßigen Sitzungen der Redaktion teilnehmen, denn damit wäre er wieder in die üblichen Tätigkeiten der Redaktion integriert.

Der Journalist liefert also Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften, für Online-Magazine oder für Rundfunk und Fernsehen.

Meist wird eine entsprechende Ausbildung mit angeschlossenem Volontariat vorausgesetzt, doch auch Quereinsteiger haben eine Chance.
Sie müssen sich dann aber durch eine besonders gute Berichterstattung auszeichnen und haben oft eine längere Zeit des Praktikums oder Volontariats vor sich.

Die Beiträge werden zu einem bestimmten Thema in Auftrag gegeben oder der Journalist ist selbst „am Ball“.

Der freie Bildjournalist

Genannt werden muss in dem Zusammenhang auch der Bildjournalist, der immer auf der Suche nach guten Bildern für Beiträge ist und meist eine Ausbildung als Fotograf abgeschlossen hat.

Er ist daher selbst in der Lage, professionelle Bilder zu schießen, weiß aber auch, wo er geeignete Bilder bekommen kann und welche Kriterien an solche gestellt werden. Der Redakteur arbeitet wiederum in Verlagen, bei Printmedien oder für Radio und Fernsehen.

Bei überregionalen Medien findet meist eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Ressort statt, bei kleineren Zeitungen übernimmt der Redakteur häufig die Positionen eines Lokalberichterstatters und des Koordinators der übrigen Beiträge.

Der Dokumentar ist meist wissenschaftlich ausgebildet und seine Tätigkeit besteht darin, Informationen und Dokumente nach ihrer Relevanz auszuwählen, sie aufzubereiten und bei Bedarf anderen zur Verfügung zu stellen.

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