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Einen Mitarbeiter für das Unternehmen einstellen

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Als Selbstständiger einen freien Mitarbeiter einstellen
Wenn Sie sich als Selbstständiger und Unternehmer für die Einstellung eines freien Mitarbeiters entscheidet, hat das sicherlich auf den ersten Blick einige Vorteile.
Ein freier Mitarbeiter muss nicht fest beschäftigt werden, das heißt, die Beiträge für die Sozialversicherungen fallen weg, die die Kasse des Unternehmens ansonsten belasten würden.
Steuern und Sozialversicherungen (Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung) liegen in der Hand des freien Mitarbeiters und müssen Sie als Selbstständiger nicht interessieren.
Ist der freie Mitarbeiter einmal krank oder plant einen Urlaub, müssen Sie ihn auch nicht bezahlen.
Die tatsächlich geleistete Arbeit wird nur bezahlt, was sehr kostensparend sein kann.
Darin verbirgt sich aber auch gleich ein Nachteil, denn die meisten freien Mitarbeiter können von einer Beschäftigung nur bei einem Selbstständigen nicht leben und sind in verschiedenen Unternehmen tätig. Damit wiederum gehen Probleme einher.
Der Mitarbeiter ist vielleicht gerade durch einen anderen Auftrag eingespannt und obwohl Sie ihn dringend bräuchten, kann er keine Zeit erübrigen.
Zudem ist nicht jede Art von Beschäftigung dazu geeignet, in einer freien Mitarbeiterschaft durchgeführt zu werden.
Hinzu kommt das Problem der Scheinselbstständigkeit.
Wenn sich herausstellt, dass es sich bei Ihrem eigentlich freien Mitarbeiter um einen Scheinselbstständigen handelt, wird er wie ein fester Mitarbeiter behandelt und die Vorteile, weswegen Sie sich für einen freien und nicht für einen fest angestellten Mitarbeiter entschieden haben, wären schlagartig dahin.
Einbindung und Loyalität des freien Mitarbeiters
Der freie Mitarbeiter ist dem Unternehmen weniger eng verbunden.Das kann bedeuten, dass, wenn es auf die Loyalität ankommt, Sie sich nicht zwingend auf den Mitarbeiter verlassen können.
Findet er einen anderen Auftraggeber, der vielleicht mit einer interessanteren Tätigkeit oder einer besseren Bezahlung lockt, so kann es durchaus sein, dass er sich für den anderen entscheidet und Sie von heute auf morgen ohne Hilfe dastehen.
Vielleicht will der freie Mitarbeiter dann aber auch über die Konditionen verhandeln, die Sie ihm bieten und treibt Sie damit in die Enge:
Entweder Sie gehen darauf ein oder Sie können nicht mehr auf Hilfe bauen. Vor allem bei gut qualifizierten Kräften ist es schwer, dann die richtige Entscheidung zu treffen.


