Als Selbstständiger in der Krise


Ein Unternehmen wird meist mit dem Gedanken angegangen, dass es sicherlich erfolgreich sein wird.

Der Traum von Erfolg ist auch wichtig, denn ohne diese Motivation wäre das Vorhaben eines Gewerbetreibenden oder Selbstständigen von Vornherein zum Scheitern verurteilt.

Doch nur mit Träumen geht es nicht weiter und früher oder später schlägt die harte Realität zu.

Nicht immer sind es äußere Einflüsse, die eine selbstständige Tätigkeit zum Scheitern bringen, häufig genug liegen die Gründe im eigenen Unternehmen.

Auch wenn die Geschäftsidee vielleicht erfolgreich sein könnte, wird sie eventuell falsch angegangen.

Probleme mit der Organisation, den Mitarbeitern und/oder den Finanzen

Selbstständiger in der KriseDie Organisation des gesamten Unternehmens ist nicht gut, die Mitarbeiter wenig motiviert und die Finanzen völlig ungeordnet.

Vielleicht sind Sie auch nur zu gutgläubig und verlassen sich auf mündliche Vereinbarungen, die aber spätestens bei den ersten Problemen null und nichtig sind.

Vielleicht waren Ihre Ziele auch zu hoch gesteckt und Sie haben zu Beginn zu viel investiert.

Vielleicht wussten Sie über mögliche Unterstützungen und Förderungen nicht ausreichend Bescheid oder haben sich auf das Wort der Banken verlassen?

Viele Gründe können für das Scheitern einer Unternehmung in Frage kommen.


Wichtig ist dann aber nur noch, wie Sie aus dieser Sache wieder herauskommen und ob Sie im schlimmsten Fall vielleicht sogar sagen müssen, dass Sie den Betrieb schließen. Ist das der Fall, stellt sich allerdings die Frage, ob Sie freiwillig schließen oder ob eine Insolvenz angemeldet werden muss.

Und wie geht es nach dem Zusammenbruch finanziell weiter?

Beheben Sie unbedingt die Krise als Selbstständiger

Als Selbstständiger haben Sie von der Agentur für Arbeit nicht viel zu erwarten, denn Sie haben nicht in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt – sofern Sie das nicht freiwillig getan haben – und bekommen daher auch keine Unterstützung.

Vom Selbstständigen zum Sozialhilfefall – ein tiefer Sturz.


Versuchen Sie also alles, um die Krise zu beheben.
Verhandeln Sie mit Gläubigern, seien Sie ehrlich – auch zu Ihren Mitarbeitern – und versuchen Sie, auf verschiedenen Wegen an Geld zu kommen. Denn so traurig es ist, aber letzten Endes hängt alles am schnöden Mammon.