Die freien Berufe
Das Spektrum der Berufe Selbstständiger ist breit gefächert.
Im folgenden nennen wir die Tätigkeitsschwerpunkte freier Berufe:
Im folgenden nennen wir die Tätigkeitsschwerpunkte freier Berufe:
- Altenpfleger
- Arzt
- Autor
- Designer
- Ergotheraupeut
- Erzieher
- Fahrlehrer
- Dolmetscher
- Grafiker
- Heilpratiker
- Illustrator
- Journalist
- Masseur
- Pädagoge
- Schrifsteller
- Steuerberater
- Rechtsanwalt
- Restaurator
- Texter
- Übersetzer
- Werbetexter
Beruf als selbstständiger Fahrlehrer
Der Fahrlehrer vermittelt Wissen theoretisch und praktisch und bringt den Fahrschülern alles Nötige bei, um ein Fahrzeug zu führen und die Fahrerlaubnis zu erwerben.
FIm theoretischen Teil wird der Schüler auf die Fahrprüfung vorbereitet, wobei dem Unterricht die Ausbildungsordnung zu Grunde liegt.
Der Fahrlehrer erklärt alles, was der Schüler für das gefahrlose Bewegen im Kraftverkehr wissen muss.
Er lernt, wie verschiedene Fahrzeuge technisch funktionieren und welche Versicherungen abgeschlossen werden müssen. Zur Vorbereitung auf die Prüfung werden Testfragebögen durchgegangen.
Im praktischen Teil lernt der Schüler das Lenken des Fahrzeugs, das Einschätzen verschiedener Situationen und die Korrektur im Ernstfall.
Der Fahrlehrer muss aber auch verwalterische Aufgaben übernehmen, er muss zum Beispiel die geleisteten Fahrstunden aufzeichnen und entscheiden, wann es für einen Schüler an der Zeit ist, sich der Prüfung zu stellen.
Auch die Anmeldung zur Prüfung übernehmen sie. Abrechnungen, Anmeldungen, Statistiken und Daten müssen erledigt und verwaltet werden, was ebenfalls zum Alltag des Fahrlehrers gehört.
Die Ausbildung zum Heilpraktiker
Die Ausbildung für den Heilpraktiker ist in Deutschland nicht rechtlich geregelt und unterliegt einzig den internen Vorschriften derjenigen, die den entsprechenden Lehrgang anbieten.Es sind verschiedene Einrichtungen, die solche Lehrgänge durchführen, die Dauer ist dabei unterschiedlich lang. Die Ausübung des Berufs selbst darf ohne Approbation erfolgen. Die Erlaubnis dafür erteilt das Gesundheitsamt.
Die meisten Schulen nutzen für die Ausbildung die Satzung, die in Kooperation mit den Deutschen Heilpraktikerverbänden erarbeitet wurde. Damit bereitet die Ausbildung den Betreffenden auf die Überprüfung durch den Amtsarzt vor.
Möglich ist auch eine gekoppelte Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und zum Kunsttherapeuten.
Die Schulen, die die verschiedenen Lehrgänge anbieten, sind privat geführt.
Es gibt auch einen Studiengang, der mit dem Bachelor abschließt, der ebenfalls auf die amtsärztliche Prüfung vorbereitet. Der Studiengang heißt Naturheilverfahren/Komplementärmedizin.
Natürlich kann bei Vorhandensein der Hochschulzugangsberechtigung auch Medizin studiert und anschließend eine weitere Ausbildung zum Heilpraktiker angehängt werden. Diese ist dann aber kürzer.
Nach der Grundausbildung besteht die Möglichkeit zur Spezialisierung durch eine fachliche Anpassungsfortbildung.
Hier können spezielle Therapieformen erlernt werden oder es erfolgt eine Spezialisierung auf ein Anwendungsgebiet.
Weitere Hinweise zum Beruf des Heilpraktikers
Wer sich als Heilpraktiker selbstständig machen möchte, bekommt diesen Beruf ohne weiteres als Freien Beruf anerkannt. Denn es handelt sich um einen Katalogberuf, das heißt, der Beruf ist im Einkommenssteuergesetz gelistet.Wer sich für den Beruf des Heilpraktikers interessiert, kann sich auch an die verschiedenen Verbände und Organisationen wenden, die es in Deutschland gibt. Das sind zum Beispiel der Fachverband Deutscher Heilpraktiker e. V. und der Verband Deutscher Heilpraktiker e. V. Dann gibt es noch den Berufs- und Fachverbande Freie Heilpraktiker e. V. und die Union Deutscher Heilpraktiker e. V. .


